Knox Brew Tour

LieblingsLaden: Knox Brew Tour

Heute habe ich einen neuen LieblingsLaden für euch. Dieser LieblingsLaden hat vier Räder, ein Soundsystem und fährt Ziele an, die verheißungsvollen Namen tragen: Balter Beerworks, Crafty Bastard Brewery, Schulz Bräu Brewing Company… Die Knox Brew Tours haben definitiv einen Platz in meinen Favoriten verdient. Wer, wie ich, gerne Bier trinkt, der wird die Tour lieben. Ich kann aber garantieren, dass auch diejenigen, die keinen Fable für den alkoholhaltigen Gerstensaft haben, den Bus mit einem Grinsen verlassen werden.

GBC and Kathy

Zack, ein sympathischer Knoxvillean, hat die Knox Brew Tours gegründet. Vor seiner Zeit als Bier-Repräsentant hatte er verschiedene Jobs. Er arbeitete in einer Middle School, war Barkeeper und Musiker. Er weiß also wie man Leuten etwas beibringt und sie unterhält. 2014 startete er seine Brauereitouren durch Knoxville, die heute aus dem Leben der Stadt nicht mehr wegzudenken sind. Auf den Touren werden vier Brauereien angefahren, die überall in Knoxville verteilt sind. Am Samstag haben wir uns getroffen und ich durfte ihn über seinen Traumjob ausfragen.

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Blumenstrauß

Summer Supper at Lacewing Farms

Grillgeruch in der Nase, ein Ausblick zum Niederknien und eine lange Tafel in einer liebevoll dekorierte Barn, … Was könnte es an einem Sonntagabend im Frühsommer Schöneres geben!

Aussicht von Lacewing Farms

Christina und Brian haben zum zweiten Mal auf ihre Lacewing Farms im Norden von Knoxville eingeladen. Es war wieder wunderschön und das Summer Supper hat mich, wie schon das Fall Farm Dinner im Herbst in seinen Bann gezogen.

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LieblingsLaden: Makers Donuts

Ganz zu meiner Freude wächst in Knoxville eine Gastro-Szene heran, die meinen stetigen Hunger nach gutem Essen stillt. Märkte, Restaurants und Cafés besinnen sich auf das, was die Farmen und Jahreszeiten in East Tennessee zu bieten haben und paaren das mit guter Architektur und schickem Design. Ich bin happy! Die Liste meiner LieblingsLäden, die ich im letzten halben Jahr entdeckt habe, möchte ich ab heute mit euch teilen.

Den Anfang meiner Reihe macht ein Shop, der sich auf das Gebäck spezialisiert hat, ohne das in Amerika wahrscheinlich kein Büro laufen würde:  Die Makers Donut.

Vor zwei Wochen habe ich mit Sean, der den Laden gemeinsam mit seiner Frau Sara betreibt, zusammengesessen und über ihren wahr gewordenen Donut-Traum gesprochen.

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Brot

Brot ist ein altes Lebensmittel. Es ist schlicht und lecker. Jedes Land hat sein eigenes, typisches Brot. Frankreich hat das Baguette, Italien das Ciabatta, die Türkei das Fladenbrot, …

In keinem anderen Land ist Brot jedoch so ein großes Thema wie in Deutschland. Es gibt allein 300 Sorten. Die Arten, diese zu backen, kann wahrscheinlich niemand zählen. Die Vielfalt ist überwältigend. Bäcker-Läden sind omnipräsent und gutes Brot gibt es um die nächste Ecke.

Wahrscheinlich wurden wir deshalb vor unserem Umzug nach Amerika oft gefragt, ob wir das deutsche Brot vermissen werden. Prinzipiell dachte ich, es wäre kein Problem für mich. Ich mag Brot, aber als Müsli-Fan gehört es für mich nicht täglich auf den Tisch. Mittlerweile würde ich jedem, der uns besucht für ein Laib Vollkornbrot die Hand küssen.

Es gibt auch hier tolles Brot, jedoch muss man danach suchen und das braucht Zeit. Brot, wie ich es mag, ist relativ teuer und gibt es nur in wenigen Läden, die nicht gerade um die Ecke sind.

Ich hatte also die Wahl. Entweder fahre ich weite Wege und kaufe für viel Geld Brot oder ich backe es selbst. Die Entscheidung ist schnell auf die zweite Option gefallen.

Das Rezept für mein deutsch-amerikanisches Brot möchte ich euch heute zeigen. Schmeißt euch in die Kochschürze, schnappt euch eure Backschüssel und los geht es.

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KMA – Knoxville Museum of Art

Das Wort Museum kommt aus dem Altgriechischen. Ein „mouseion“ bezeichnete einen Musentempel. Dort wurde in der Antike den Schutzgöttinnen für Kunst, Kultur und Wissenschaft gehuldigt.

Aus purer Neugier habe ich das letzten nachgeschlagen. Die Herkunft des Begriffs gefällt mir wirklich gut. Ich habe direkt das Bild eines prächtigen Tempels auf einem mit Olivenbäumen bewachsenen Hügel im Kopf, in dem weiß gewandete Gestalten schöne Dinge ablegen. Göttinnen sind schließlich anspruchsvoll!

Heute trägt niemand mehr weiße Togen, aber in Museen wird trotzdem noch schönen Künsten, reichen Kulturen und florierenden Wissenschaften gehuldigt.

Momentan darf auch ich Teil eines Musentempels sein. Ich arbeite seit Januar als Volunteer am Front Desk des KMA – Knoxville Museum of Art und werde dort bald die erste deutschsprachige Museumsführerin sein.

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