Herbstliche Butternut Suppe mit einem asiatischen Touch

Meine Begeisterung für Kürbisse ist im Herbst immer sehr ausgeprägt. Was auch logisch ist, da die schicken, runden Feldfrüchte momentan Saison haben. Es gibt sie in unglaublich vielen Formen und Farben und zudem noch so viele Möglichkeiten sie zu nutzen: als Dekoration vor der Haustüre, als gruseligen Jack O’Lantern für Halloween und, natürlich, in den verschiedensten Darbietungsformen in der Küche.

 

Kürbissuppe

 

Mein absoluter Klassiker ist eine herbstliche Kürbissuppe mit leicht asiatischem Touch. Für euch habe ich in diesem Rezept einen wunderschönen Butternut Kürbis benutzt. Das Rezept schmeckt mit Hokkaido oder Muskatkürbis aber ebenso gut. Egal mit welcher Sorte die Suppe gemacht ist, ich kann einfach nicht genug davon bekommen. Sie ist nicht nur schön dick und sämig, sondern auch wunderbar pikant und wir essen sie am liebsten richtig heiß. Ein Stück frisch gebackenes Brot dazu und ich bin im strahlend orangefarbenem Herbst-Himmel. Das schmeckt und wärmt von innen!

 

Kürbissuppe

 

An kalten Tagen, nach Stunden im Garten oder einer entspannten Wanderung durch den fallenden Blätter-Wald gibt es kaum etwas Besseres. Die Suppe macht sich aber auch sehr gut als Vorspeise für euer Thanksgiving oder Weihnachts-Dinner. Ihr könnt sie leicht vorbereiten und am großen Tag einfach aufwärmen.  Sobald die köstlichen Kürbiskern-Streusel darüber sind, seid ihr auch schon fertig. Das ist simple, stressfrei und ist deshalb wirklich empfehlenswert. Ich habe es schon mehrfach ausprobiert und jedes Mal war ich so froh, dass ich mich genau für dieses Rezept entschieden habe.

 

Ich garantiere euch, jeder wird begeistert sein und ihr könnt euch in aller Ruhe und ohne Hektik für eure tollen Kochkünste loben lassen. Und nach zwei Tagen Vorbereitungszeit in der Küche, kann mir niemand erzählen, dass er sich über eine herzliches Lob von satten und fröhlichen Freunden nicht freut.

 

Kürbissuppe

 

Herbstliche Butternut Suppe mit einem asiatischen Touch

11/15/2017
: 5 - 6 Personen
: easy

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Ingredients
  • 1 Butternut
  • 2 Apfel (z.B. Fuji)
  • 1 Zwiebel
  • 3 Knoblauchzehen
  • 1 Dose Kokoscreme (400 ml / 14 fl oz)
  • 800 ml Wasser
  • 1 TL Honig
  • 1 TL grüne Currypaste
  • 1 Stk Ingwer
  • 2 Sternanis
  • 2 EL neutrales Öl + 3 TL neutrales Öl
  • Salz + Pfeffer
  • 1/2 TL Paprikapulver
Directions
  • Step 1 Zunächst den Butternut halbieren, die Kerne entfernen und zur Seite stellen. Ich empfehle ab jetzt Einweg-Handschuhe zu tragen. Ich weiß, ich sage das momentan öfter, aber hier ist es wirklich praktisch. Der Butternut sondert eine Flüssigkeit ab, die einen weißen Film auf der Haut bildet. Das sieht nicht nur seltsam aus, es spannt auch etwas. Also, Handschuhe an und dann erst die Schale des Kürbisses mit einem Sparschäler entfernen und ihn würfeln.
  • Step 2 Knoblauch, Zwiebel, Ingwer und Apfel schälen und klein schneiden. Die Schnittgröße ist ganz euch überlassen, aber plagt euch nicht zu sehr, denn die Suppe wird am Ende noch püriert. Kokoscreme mit einem Dosenöffner aufmachen und neben dem Herd parat stellen. Zwiebeln mit 2 EL Öl und dem Sternanis in einem großen Topf glasig dünsten. Mit Salz und Pfeffer würzen. Die Currypaste und den Honig dazugeben. Lasst beiden Zutaten kurz Zeit, sich im Öl zu erhitzen. Die Aromen bekommen so einen kleinen Kick und werden intensiver. Etwas von der oberen, fettigen Schicht der Kokoscreme abnehmen und zusammen mit Apfel, Knoblauch und Ingwer im Topf vermengen und kräftig anbraten. Kürbiswürfel dazugeben, alles gut vermischen und den Deckel auf den Topf setzen.
  • Step 3 Wer jetzt mutig ist, der gibt dem ganzen etwas Zeit und rührt NICHT um. Unser Ziel sind die köstlichen goldbraunen Röstspuren, die der Suppe einen tollen Geschmack verleihen. Ich selbst liebe es mein Essen ständig und dauernd umzurühren, zu probieren, … Manchmal braucht es aber einfach Zeit und Ruhe. Sollten eure Fingerchen dabei auch so nervös werden wie meine: harrt aus, es lohnt sich!
  • Step 4 Habt ihr dem stetigen Rührdrang widerstanden, dürft ihr nach ca. 5 Minuten mit Kokoscreme und Wasser (für Spülfaule: 2x die Kokoscreme-Dose mit Wasser auffüllen) angießen. Rührt mit einem Kochlöffel alles um und schmeckt vorsichtig mit Salz ab. Die Suppe einmal aufkochen und anschließend für 20 Minuten auf kleiner Flamme köcheln lassen.
  • Step 5 In der Zwischenzeit den Ofen auf 360 °F / 180 °C vorheizen. Die zur Seite gestellten Kürbiskerne auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben, mit dem restlichen Öl beträufeln und würzen (Paprikapulver nicht vergessen). Mischt alles gut durch und gebt das Ganze für 10 – 15 Minuten in den Ofen. Sobald die Kerne eine goldbraune Farbe haben, macht den Ofen aus, die Ofentür auf und lasst sie abkühlen. Im Anschluss auf einem Brett verteilen und mit einem großen, schweren Messer klein hacken.
  • Step 6 Eure Suppe ist mittlerweile fast fertig und kann vom Herd genommen werden. Das Sternanis entfernen (ich weiß nicht, was passiert, wenn man es vergisst, denke aber, das Aroma würde sich beträchtlich ändern, da dieses Gewürz sehr intensiv ist) und alles mit einem Stabmixer pürieren. Wer auf Nummer sicher gehen möchte was Klümpchen oder feine Ingwerfäden angeht, der kann die Suppe durch ein feines Sieb streichen. Ich bin meist zu faul und zu hungrig. Für Weihnachten oder ein Friendsgiving Dinner ist das aber sicherlich eine nettes, kleines Detail. Zum Schluss schmeckt ihr die Suppe nochmal ab und richtet sie in einem tiefen Teller an. Mit den gerösteten, klein gehackten Kernen garnieren, essen und dem angenehmen Gefühl von warmer Suppe im Magen nachspüren. Ach, der Herbst ist schön!

PS: Sollte wider Erwarten etwas übrig bleiben, könnt ihr die Suppe ohne Probleme einfrieren. Das macht ihr absolut nichts aus. Weder Aussehen noch Geschmack werden durch den Aufenthalt im Tiefkühlschrank negativ beeinflusst.


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