Banana Pudding – ein Südstaaten Nachtisch

Banana Pudding

 

Wenn wir in unseren Lieblings-BBQ-Laden essen gehen, freue ich mich vorab am meisten auf den Nachtisch. Das Fleisch ist hervorragend und auch die Beilagen sind klasse, aber das Beste ist und bleibt der Banana Pudding.

Für alle, denen diese Südstaaten-Köstlichkeit nichts sagt, hier eine kurze Beschreibung: Banana Pudding ist eine Art Trifle, also eine süße Schichtspeise mit vielen, leckeren Lagen aus Creme, Frucht und Keksen. Die Creme wird aus Vanillepudding, Sahne und zermatschen Bananen hergestellt, als Fruchtschicht kommen häufig (nicht in meinem Rezept) Bananenscheiben hinein und die Kekslage besteht aus Vanilla Wafer, knusprigen Gebäckstücken, die hier in jedem Supermarkt erhältlich sind.

 

 

Zusammen ergeben all diese Zutaten ein Gericht, das mich zum schwärmen bringt. Banana Pudding ist ein tolles Sommer-Dessert, das leicht schmeckt, auch wenn es das definitiv nicht ist.

Falls ihr jetzt Lust bekommen habt, Banana Pudding auszuprobieren, dann lasst mich etwas vorweg zum Rezept sagen. Ich habe euch eine fancy Version aufgeschrieben, in der ich den Vanillepudding mit Crème Pâtissière ersetzt und die Vanilla Wafer selbst gebacken habe. Das macht total Spaß und ist die Mühe absolut wert. Manchmal haben wir aber alle keine Zeit, deshalb ist es absolut legitim, auf gekaufte Zutaten zurück zu greifen. Scheut euch nicht, die Vanilla Wafer aus der Packung und den Pudding aus der Tüte zu nutzen.

Lasst mich wissen, wie euch Banana Pudding schmeckt und ob ihr ihm ebenso verfallen seid, wie ich. Fröhliches Schlemmen, ihr Lieben!

 

Banana Pudding

 

ZUTATEN

für 6 Portionen – Zubereitungszeit von 15 min (+ 1 Stunde Kühlzeit)

3 Bananen

170 g  Vanilla Wafer (Menge wie im Rezept)

340 g  Crème Pâtissière (Menge wie im Rezept)

200 ml Sahne

ZUBEREITUNG

Die Sahne schlagen. Drei große Esslöffel in eine Schüssel geben und in den Kühlschrank stellen.

Die Bananen grob mit einer Gabel zerdrücken. Die Hälfte des Bananenbreis mit dem Rest Sahne zur Crème Pâtissière geben und verrühren.

Die Vanilla Wafer in einen Plastikbeutel geben und mit dem Nudelholz darüber rollen, um sie grob zu zerkrümeln.

Ein Drittel der Krümel in sechs Gläsern oder in eine große Glasschüssel einschichten. Die Hälfte der Bananen-Sahne-Crème darüber geben. Das nächste Drittel Krümel einfüllen. Wieder eine Lage Bananen-Sahne-Crème darüber geben und den Rest Sahne aus Kühlschrank darauf verteilen. Mit den letzten Kekskrümeln garnieren.

Für ca. 1 Stunde kaltstellen. Am gleichen Tag verzehren.

 

Hier noch eine Version des Rezepts, die ihr einfach drucken könnt. Viel Spaß beim Ausprobieren!

Banana Pudding: ein Südstaaten Dessert

08/06/2018
: 6 Portionen
: easy

By:

Ingredients
  • 3 Bananen
  • 170 g Vanilla Wafer
  • 340 g Crème Pâtissière
  • 200 ml Sahne
Directions
  • Step 1 Die Sahne schlagen. Drei große Esslöffel in eine Schüssel geben und in den Kühlschrank stellen.
  • Step 2 Die Bananen grob mit einer Gabel zerdrücken. Die Hälfte des Bananenbreis mit dem Rest Sahne zur Crème Pâtissière geben und verrühren.
  • Step 3 Die Vanilla Wafer in einen Plastikbeutel geben und mit dem Nudelholz darüber rollen, um sie grob zu zerkrümeln.
  • Step 4 Ein Drittel der Krümel in sechs Gläsern oder in eine große Glasschüssel einschichten. Die Hälfte der Bananen-Sahne-Crème darüber geben. Das nächste Drittel Krümel einfüllen. Wieder eine Lage Bananen-Sahne-Crème darüber geben und den Rest Sahne aus Kühlschrank darauf verteilen. Mit den letzten Kekskrümeln garnieren.
  • Step 5 Für ca. 1 Stunde kaltstellen. Am gleichen Tag verzehren.

 

Banana Pudding


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2 thoughts on “Banana Pudding – ein Südstaaten Nachtisch”

  • Dieser Nachtisch hört sich so unglaublich gut an! Wenn ich endlich mal wieder ein bisschen mehr Zeit habe, werde ich diesen bestimmt mit als erstes ausprobieren. Mal sehen, ob der auch rein pflanzlich gelingt und schmeckt. :)

    Liebste Grüße
    Sarah

    • Sarah, dankeschön, wie lieb von dir! Ich habe letztens sogar versucht veganen Bananen Pudding zu machen. Es hat aufgrund von Zeitmangel nicht wirklich geklappt, aber was gut und einfach ging war ein Mandelmilch-Vanille Pudding (mit Pulver). Bei den Keksen bin ich mir nicht ganz sicher, da muss ich nochmal probieren, ob es auch ohne Ei geht. Beim pflanzlichen Backen kenne ich mich nicht aus. Ich habe in Deutschland (ganz faul ;) Löffelbiskuit genommen. Und vegane Löffelbiskuit-Rezepte habe ich online schon gesehen. Die Sahne kannst du theoretisch komplett weglassen, aufgeschlagene Kokosmilch nehmen (da bin ich mir aber wegen des Geschmacks nicht sicher) oder auf eine Soja-Variante zurückgreifen.
      Falls du es ausprobierst, lass mich wissen, ob und wie es geklappt hat!

      Liebste Grüße zurück,
      Eva

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