Thought of the Week: Food Fotografie

Dieser Post enthält einen Werbelink (*) für Composition Essentials by Rachel Korinek.

 

Food-Fotografie

 

“Welches meiner Fotos mein Favorit ist? Das was ich morgen machen werde.“ Dieses Zitat von Imogen Cunningham, einer der wichtigsten modernen Fotografinnen, spricht mir aus dem Herzen. Sicher, ich mag meine Fotos, jedoch gibt es immer einen Teil von mir, der Fehler sieht. Ich bin oft unzufrieden, aber auch dann oder gerade deswegen mache ich weiter. Für euch möchte ich besser werden, um mit meinen Bildern visuelle Geschichten zu erzählen, die Gerichte auf eure Zunge zaubern und Zutaten lebendig werden lassen. Was ich mache, nennt sich Food-Fotografie und ist ein eignes Genre. Heute möchte ich den TOW nutzen, um euch ein wenig darüber zu berichten.

DEFINTION FOOD-FOTOGRAFIE

Food ist das englische Wort für Essen, Lebensmittel und Ernährung. Fotografie bzw. Photographie setzt sich aus zwei altgriechischen Wörtern zusammen: photos für Licht und graphein für zeichnen, malen. Fotografie lässt sich somit im weitesten Sinne mit Lichtbild übersetzen. Food-Fotografien sind also Lichtbilder von Essen bzw. Lebensmitteln. Dargestellt wird oft auch der Kochvorgang, Situationen in der Küche und am Tisch.

Im alltäglichen Leben begegnet sie uns in Kochbüchern, -magazinen, in der Werbung und an vielen anderen Orten. Es gibt Berufsgruppen, die sich speziell mit dem Thema beschäftigen, wie Food-Fotografen und -Stylisten.

ARTEN DER FOOD-FOTOGRAFIE

Es gibt vier verschiedene Arten der Food-Fotografie. Sehr bekannt, ist der journalistischen Ansatz, der eher dokumentiert und den Prozess im Fokus hat. Daneben gibt es die hoch stilisierten Bilder, in denen Essen zum Kunstobjekt wird. Bekannt ist diese Form vor allem aus Hochglanzmagazinen oder auch aus der Werbung. Ich bewege mich auf Ginger by Choice in den beiden anderen Gruppen, mit Tendenz zur letzten: Food Portraits und Food Szenen. Food Portraits haben einen minimalistischen Ansatz. Auch hier steht das Essen klar im Mittelpunkt, wird aber möglichst realistisch und nahbar dargestellt. Food Szenen erzählen Geschichten über Gerichte und Produkte und haben viel mit der Journalistischen Food-Fotografie gemeinsam, sind im Gegensatz dazu meist bewusst komponiert.

MEIN WEG IN DIE FOOD-FOTOGRAFIE

Als Blogger kommt man nicht an Bildern vorbei. Die Fotos für meine ersten Posts hat mein Mann gemacht. Da er leider nicht ständig verfügbar ist, musste ich mich selbst mit unserer Kamera auseinandersetzen. Die gefühlt tausend Rädchen, Knöpfe und Einstellungen haben mich anfangs oft an den Rand der Tränen gebracht. Aufgeben ist für mich aber keine Option, also habe ich gelesen, Video-Tutorials angeschaut und permanent Fotos gemacht. Momentan nehme ich Unterricht an der Uni und mache zwei Online-Kurse, die mir unheimlich helfen.

Einer davon nennt sich Composition Essentials * und wurde von Rachel Korinek erstellt. Es ist ein Training, das sich mit Komposition, Arrangement und Stil von Food-Fotografie beschäftigt. Rachel ist eine unglaublich talentierte Fotografin, die sich ihr Handwerk selbst beigebracht hat. Das ist ermutigend und inspirierend zugleich. Der Kurs ist in einzelne, gut strukturierte Module mit Präsentationen und Aufgaben unterteilt. Beispiele aus Rachels eigener Arbeit unterstützen die ausführlichen Anleitungen. Vom Herangehen an ein Fotoshooting, bis zum Aufbau eines Bildes wird alles verständlich und ansprechend erklärt.

Mittlerweile fühle ich mich sicher im Umgang mit der Kamera und beginne zu verstehen, wie einzelne Elemente im Bild zusammenspielen und ein ästhetisches Ganzes ergeben. Es gibt trotzdem noch viel für mich zu lernen. Ich arbeite weiter an mir, meinen Fähigkeiten und freue mich, meine Entwicklungsschritten mit euch zu teilen.

GBC FAZIT

Food-Fotografie ist dank GBC zu einem Teil meines Lebens geworden, den ich nicht mehr missen möchte. Vor einem Jahr wusste ich nur, dass mir die vielen, hübschen Essens-Bilder in den Sozialen Medien gut gefallen. Im Verlauf des letzten Jahres habe ich gelernt, warum mich dieses Genre so begeistert. Die Fotos lassen uns geröstete Gewürze riechen, süßen Kuchen schmecken und blubbernde Suppen hören. Die kleinen Bilder sind eingefangene Geschichten und wir Menschen hinter der Kamera dürfen genau das für euch kreieren. Aus diesem Grund lerne ich, sammle Wissen und strebe danach, morgen noch besser zu sein. Ganz im Sinne von Imogen Cunnigham: „Welches meiner Fotos mein Favorit ist? Das was ich morgen machen werde.“

PS: Falls ihr nun Lust auf den erwähnten Onlinekurs habt, klickt einfach auf diesen Link und ein kleiner Teil des Kaufpreises ermöglicht es mir weiterhin tolle Posts zu schreiben.


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