Thought of the Week: Hochzeitstorte

Hochzeitstorte

Foto von Nici und Marc HOCHZEITS- UND FAMILIENFOTOGRAFIE.

Zu Hochzeitstorten hat jeder seine eigene Meinung. Ich persönlich finde sie fantastisch und hätte unsere, von der wunderbaren Fabienne aka Bella Berta nicht missen wollen. Jedoch habe ich mich in letzterer Zeit öfter gefragt, woher die Tradition des opulenten Konditorenwerks eigentlich kommt und was eine Hochzeitstorte heute noch ausmacht? Zu diesen Fragen habe ich ein wenig recherchiert und ein paar Informationen hier, im letzten* Thought of the Week 2018 für euch zusammengestellt.

DIE HOCHZEITSTORTE HEUTE

Die meisten Hochzeitstorten sind heute noch mehrstöckig und stehen, gestapelt oder auf einer Etagere, im Zentrum des süßen Buffets. Immer öfter ersetzen sie jedoch, ganz pragmatisch, alle anderen Kuchen und sogar den Nachtisch.

Die Torten brauchen meist sowieso ausreichend Raum, um zu scheinen, denn über die Zeit sind sie zum Ausdruck der Individualität des Hochzeitspaares geworden. Zuckerguss, Herzen und Figürchen auf der Spitze gab es vielleicht noch in den 80er Jahre. Die aufsehend erregenden Kreationen meiner Generation haben opulente Blumenbouquets, die dem Brautstrauß in nichts nachstehen, werden im Farbschema der Tischdeko angesprüht oder halten sich in stylisch, klarer Eleganz dezent zurück.

DIE TRADITION DER HOCHZEITSTORTE

Die Tradition der Hochzeitstorte ist noch relativ jung. Zwar gab es schon bei den alten Römern einen Kuchen, der am Tag der Hochzeit verzehrt wurde, jedoch hatte dieser wenig mit der schicken Leckerei von heute zu tun. Was wir kennen und lieben, entstammt einer Idee des britischen Adels. In Großbritannien fand im 19. Jahrhundert, dank des Aufschwungs der Zuckerbäcker ,keine Feier ohne reich verzierte Torten statt. Das englische Königshaus übernahm die Idee für ihre fantastischen Hochzeitsfeiern. Somit wurde die Hochzeitstorte bekannt und ist heute fester Bestandteil der meisten Vermählungen.

ANSCHNITT DER HOCHZEITSTORTE

Mit dem Aufkommen der Hochzeitstorte sind verschiedene, damit verbundene Bräuche entstanden. Einer der typischsten ist der Anschnitt der Torte durch das Hochzeitspaar. Hier gilt es die Hand oben zu haben, denn die- oder derjenige hat nach dem Brauch das Sagen in der Ehe.

GBC FAZIT

In meinen Augen sollten Hochzeitstorten neben dem schicken Aussehen, ihrem Symbolcharakter sowie einer gewissen Aussagekraft einen weiteren wichtigen Aspekt erfüllen: sie sollten richtig gut schmecken!

* Ich arbeite aktuell an vielen neuen Projekten. Darum habe ich mich entschieden den Thought of the Week vorerst zu beenden. So bleibt mir mehr Zeit für all die tollen Ideen, die ich hoffentlich bald mit euch teilen kann.


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